Was muss mit beim Trekking?

Trekking in den Bergen

Eine gute Ausrüstung ist das um und auf bei einem Trekkingausflug, aber was muss da alles eingepackt werden? Die Herausforderung ist hier, alles Notwendige mitzunehmen, und trotzdem das Gewicht des Rucksacks so gering wie möglich zu halten. Immerhin muss ja alles mitgeschleppt werden und bei längeren Wanderungen, die auch über mehrere Tage hinweg gehen können, zählt bald schon jeder Kilogramm.

Um richtig einpacken zu können, ist vor allem eine gute Planung des bevorstehenden Abenteuers unumgänglich. Wie und wo wird man die Nächte verbringen? Wie viele Tage plant man unterwegs zu sein? Was besagt die Wettervorhersage und welche Dinge sind sowieso unverzichtbar? In diesem Artikel bekommst du einen kleinen Einpack-Guide für dein nächstes Trekkingabenteuer.

Was muss mit beim Trecking –  Die notwendigsten Dinge:

  • Eine wiederanfüllbare Trinkflasche und genügend Wasser

Während längeren Trekkingtouren muss unbedingt darauf geachtet werden, dass man genügend Wasser zu sich nimmt. Dehydriert man bei der körperlichen Anstrengung, dann können verschieden Symptome auftreten, wie zum Beispiel Kopfweh und Schwindel. Beim Planen der Tour sollten Sie auch unbedingt eruieren, ob es genügend Möglichkeiten zum Anfüllen der Wasserfalsche gibt, ansonsten muss man hier deutlich mehr Gewicht mit sich tragen und einplanen.

  • Jause und andere Energielieferanten

Auch hier ist es natürlich wichtig zu wissen, ob man unter Umständen auch mal in einer bewirteten Almhütte einkehren kann, um nicht Essen für den ganzen Ausflug mit sich tragen zu müssen. Sehr hilfreich sind diverse Power-Riegel oder auch Power-Gels, die sehr wenig Stauraum im Trekkingrucksack beanspruchen, aber vergleichsweise sehr viel Energie liefern können. Eine Trekkingtour kann sehr anstrengend sein und Snacks für die schnelle Energiezufuhr sind sehr wichtig und gehören in den Rucksack.

  • Wanderkarte

Google-Maps funktioniert nicht überall! Für ausgiebige Wander- und Trekkingtouren sollten Sie daher unbedingt eine detaillierte Wanderkarte des Gebiets und eventuell auch einen Kompass mit sich tragen!

  • Handy für den Notfall

Es ist natürlich auch sehr ratsam, ein Handy mit einzupacken. Sollte sich ein Notfall ereignen ist schnelle Kommunikation mit den diversen Anlaufstellen (z.B.: Bergrettung) sehr wichtig und kann auch Leben retten. Auch wenn Sie vorhaben sich von der Außenwelt für ein paar Tage abzukapseln, raten wir Ihnen dringend dazu, das Handy für den Ernstfall mitzunehmen. Achten Sie auch darauf, dass das Handy voll aufgeladen ist.

  • Taschenlampe

Besonders wenn Sie vorhaben die Nächte in einem Zelt zu verbringen, dann ist eine Taschenlampe mit Batterien zum Wechseln unbedingt in den Rucksack zu packen.

  • Erste Hilfe Starter-Set

Natürlich kann man nicht für alle Eventualitäten gerüstet sein, aber ein kleiner Erste Hilfe Koffer sollte unbedingt mit auf die Reise. Desinfektionsmittel, Blasenpflaster, Schmerztabletten und Verbandszeug können in manchen Fällen sehr praktisch werden und müssen unbedingt auf das Abenteuer mitgenommen werden.

  • Die richtige Kleidung

Nehmen Sie genügend Wäsche zum Wechseln mit. Hier empfiehlt sich auch die Investition in Funktionswäsche, die bei Bedarf auch mit der Hand ausgewaschen werden kann und dann schnell wieder trocknen, sollten Sie sich auf einer Mehrtagetour befinden. Außerdem darf auf keinen Fall ein Regenschutz fehlen, auch wenn kein Regen vorhergesagt wurde (Um die Kleidung trocken zu halten, sollte man auch sicher sein, dass der Rucksack wasserdicht ist). Vor allen in den Bergen kann es sehr schnell zu unvorhergesehenen Wetterumschwüngen kommen.

Wichtig ist natürlich auch genügend Unterwäsche für die Länge der Tour mitzunehmen und, je nach Gegend, die richtige Kleidung einzupacken.

  • Für jedes Wetter gewappnet sein

Nicht nur die Regenjacke ist ein “Muss“ im Trekkingrucksack, sondern auch Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mindesten 30 darf nicht fehlen. Auch eine Kappe um den Kopf vor einem Sonnenstich schützen zu können und eine Sonnenbrille im Gebäck sind sehr ratsam.

  • Ausweis bzw. Reisepass im Ausland

Nur für den Fall der Fälle sollte auch immer ein Ausweis mitgeführt werden. Sollte es zu einem Notfall kommen, ist dieser besonders wichtig. Halten Sie sich bei Ihrem Abenteuer sogar im Ausland auf, dann sollten Sie unbedingt den Reisepass mitführen. Man weiß nie, wann man diesen brauchen kann.

 

Was sonst noch manchmal beim Trekking mit muss:

  • Schlafsack, Isomatte und Zelt

Diese Dinge sind natürlich nur bei mehrtägigen Wanderungen notwendig. Ein Zelt ist auch sehr schwer und sollte am besten zwischen den Rucksäcken aller Trekker aufgeteilt werden, die auch die Nacht dann darin verbringen werden, damit niemand zu viel Gewicht mit sich schleppen muss.

Planen Sie die Übernachtungen aber zum Beispiel in diversen Hütten oder in anderen Unterkünften, dann muss das Zelt natürlich nicht mit. Welche Art Schlafsack mitgenommen werden muss, hängt dann auch von der Planung, Jahreszeit und Temperaturvorhersage ab. Beim Übernachten auf Hütten oder in Hostels sind oft schon kleine Baumwollschlafsäcke völlig ausreichend, die lediglich als schützender Überzug dienen.

  • Campingkocher und kleiner Topf

Bei einem Abenteuerurlaub ist man natürlich bereit, auf ein gewisses Maß an Komfort zu verzichten. Bei manchen Reisen ist ein Campingkocher aber sicher eine sehr gute Idee. Vor allem, wenn es auf der Wanderung sehr kalt ist, kann es Gold wert sein, dass man ein Wasser erhitzen kann.

 

Kleiner Tipp: Suchen Sie im Internet vorab noch nach Ratschlägen fürs Packen Ihres Rucksacks, die speziell auf das Gebiet ausgerichtet sind, in dem Sie vorhaben Ihre Trekkingtour durchzuführen. Ortskundige sind sicherlich die beste Informationsquelle für das richtige Einpacken Ihres Rucksacks.

Mit dem gut eingepackten Rucksack kann dann das Abenteuer auch schon losgehen. Ach ja, und vergessen Sie auf keinen Fall auf eine Kamera mit aufgeladenem Akku. Ein paar schöne Erinnerungen will man sich doch auch wieder mit nach Hause nehmen.